Die Drehbrücke über die Danė im Burghafen von Klaipėda (Memel): Geschichte seit 1855, wann sie gedreht wird, wo man zusieht und was es in der Nähe gibt.
Im Burghafen, wo die Danė in das Kurische Haff mündet, steht eine der charmantesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Klaipėda, dem früheren Memel: die Drehbrücke. Ihre Geschichte reicht bis 1855 zurück, und noch heute wird sie von Hand gedreht, damit Segelboote und Yachten passieren können.
So funktioniert sie
Die Brücke dreht sich um ihre Achse. Muss ein Boot durch, drehen die Brückenwärter sie mit einem Handmechanismus parallel zum Fluss. Danach schwenkt sie zurück, und Fußgänger können wieder hinüber.
Wo man am besten zusieht
Am schönsten vom Kai des Burghafens aus, umgeben von der Burgstätte, dem Yachthafen und alten Speichern – bei Sonnenuntergang einer der schönsten Orte der Stadt.
In der Nähe
- Burg Klaipėda und Museum – der Ursprung der Stadt, wenige Schritte entfernt.
- Die Skulptur „Schwarzes Gespenst“ – am Wasser, eines der meistfotografierten Motive.
- Altstadt und Theaterplatz – wenige Gehminuten.
- Kreuzfahrtterminal und Fähre nach Smiltynė – ganz in der Nähe.
Nach dem Spaziergang: Abendessen in den Speichern an der Danė
Von der Brücke sind es nur ein paar Minuten entlang der Danė bis zum Mosso, Žvejų g. 18A, in den historischen Michaelson-Speichern („Venezianische Speicher“) aus dem 18.–19. Jahrhundert, an deren Mauern einst Schiffe anlegten. Kommen Sie zum Abendessen oder auf ein Glas Wein. Tisch reservieren.
